Forum Wackerfans.de

Normale Version: Rückkehr zum Profifußball?
Sie sehen gerade eine vereinfachte Darstellung unserer Inhalte. Normale Ansicht mit richtiger Formatierung.
Seiten: 1 2 3
Ich wusste nicht genau wohin mit meinem Beitrag, aber da es das Team hinter dem Team betrifft und man offenbar wieder Ambitionen hegt, schreibe ich es hier rein.

In den letzten Tagen habe ich mich mit der Struktur unseres SV Wacker befasst und habe offene Fragen. Ist Fenk als sportlicher Leiter am Ende des Tages allein und hauptverantwortlich für die Kaderzusammenstellung? Macht er dies Haupt- oder Ehrenamtlich oder auf Teilzeit? Gibt es Scouts? Leider konnte ich da nicht ganz durchblicken.

Ich wollte wissen wie ein Verein strukturiert sein sollte - auch auf Amateurbasis und blickte daher zum 2. erfolgreichsten Verein aus dem Landkreis, zum SV Erlbach in die Bayernliga. Dort besteht die sportliche Leitung seit Jahren aus mehreren Personen und diese arbeitet offenkundig extrem erfolgreich - und das bei weit geringeren Mitteln. Im Januar hat man sogar einen neuen sportlichen Leiter geholt (und ich glaube nicht, dass hier Geld eine großartige Rolle spielt - allerdings rein spekulativ). Auf den ersten Blick wirkt der junge Mann auch Interessant: Arbeitet beim BFV, ist schon lange in höheren Ligen unterwegs und lebt in der Region. Auch beim TSV Buchbach ist dieser Bereich breiter aufgestellt mit Hanslmaier, Bobenstetter und Grübl. Dazu hat man in Buchbach einige Videoanalysten. 

Was ich damit sagen will: wäre es nicht besser, wenn man sich auch beim SV Wacker breiter aufstellt? Ist das überhaupt möglich? Offenbar gibt es solche Personen auch bei uns in der Region. Erlbach und Co finden diese - wir nicht. Oder ist es einfach nicht gewünscht? Weiß da jemand mehr?
(13.04.2023, 11:38)zuschauer23 schrieb: [ -> ]Ich wusste nicht genau wohin mit meinem Beitrag, aber da es das Team hinter dem Team betrifft und man offenbar wieder Ambitionen hegt, schreibe ich es hier rein.

In den letzten Tagen habe ich mich mit der Struktur unseres SV Wacker befasst und habe offene Fragen. Ist Fenk als sportlicher Leiter am Ende des Tages allein und hauptverantwortlich für die Kaderzusammenstellung? Macht er dies Haupt- oder Ehrenamtlich oder auf Teilzeit? Gibt es Scouts? Leider konnte ich da nicht ganz durchblicken.

Ich wollte wissen wie ein Verein strukturiert sein sollte - auch auf Amateurbasis und blickte daher zum 2. erfolgreichsten Verein aus dem Landkreis, zum SV Erlbach in die Bayernliga. Dort besteht die sportliche Leitung seit Jahren aus mehreren Personen und diese arbeitet offenkundig extrem erfolgreich - und das bei weit geringeren Mitteln. Im Januar hat man sogar einen neuen sportlichen Leiter geholt (und ich glaube nicht, dass hier Geld eine großartige Rolle spielt - allerdings rein spekulativ). Auf den ersten Blick wirkt der junge Mann auch Interessant: Arbeitet beim BFV, ist schon lange in höheren Ligen unterwegs und lebt in der Region. Auch beim TSV Buchbach ist dieser Bereich breiter aufgestellt mit Hanslmaier, Bobenstetter und Grübl. Dazu hat man in Buchbach einige Videoanalysten. 

Was ich damit sagen will: wäre es nicht besser, wenn man sich auch beim SV Wacker breiter aufstellt? Ist das überhaupt möglich? Offenbar gibt es solche Personen auch bei uns in der Region. Erlbach und Co finden diese - wir nicht. Oder ist es einfach nicht gewünscht? Weiß da jemand mehr?

Der fatale Schritt der SV Wacker Fußball GmbH hinterlässt eben bis heute seine fatalen Auswirkungen, was uns von Erlbach, Buchbach und Co. auch weiterhin unterscheidet. Das "breiter aufstellen" scheitert am "breiter aufstellen" des e.V., der eben Breitensport forciert und dem Fußball in Sachen Spitzensport logischerweise nicht mehr zugeneigt ist. 
Und genau deshalb sind eben Fenk (oder Huber) und die jeweiligen Trainer für einen Kader verantwortlich, von sogenannten Scouts mal ganz zu schweigen. 
Die Stiefmütterlichkeit, mit der die Fußballer de SVW in Burghausen leben, ist eben auch hausgemacht. Mit Kostner gäbe es ja wieder einen absoluten Experten im NLZ, aber auf den Zirkus bei den Profis hat er halt auch keine Lust mehr nach all den Jahren.
Und so entsteht halt dein Entscheiderteam: Ein vielleicht ambitionierter, aber auch mit wenigen Kontakten geprägter Sigurdsson, einer für die RL völlig überforderter Fenk, ein Verwalter Huber. Und in der zweiten Reihe hast du dann einen Thomas Kurz, der das seit Amtsantritt eher als Freizeitausgleich ansieht ohne irgendwelche Ambition.
Der oft angepriesene „ Zusammenhalt“ bezieht sich in der Tat auf einige wenige Personen innerhalb der GmbH.
Schon vor der meiner Meinung nach notwendigen Gründung der GmbH im Jahr 2006 war der Verein durchzogen von Personen welche neidisch und ablehnend dem erfolgreichen Kapitel Fußball gegenüberstanden.
In den letzten Jahren wurde die „ GmbH“ immer mehr verkleinert, und existiert eigentlich nur noch auf dem Papier.
Was mich aber an dieser Stelle brennend interessieren würde. Die Fußball GmbH also nicht der Hauptverein hat in den letzten 3 Jahren einen Gewinn von über 450.000 Euro erzielt. Was passiert mit den Gewinnen der GmbH?
Das Vereine wie Buchbach oder sogar Erlbach mittlerweile ein besseres und vor allem funktionierendes Scouting und Analysesystem haben ist eigentlich auch nicht verwunderlich.
Die nicht vorhandenen Kontakte von Fenk und Huber in der Fussballszene wurden in der Vergangenheit durch die exzellenten Kontakte von Wolf, Schellenberg und Co relativ erfolgreich kaschiert, aber mit jedem Monat und jedem weiteren Transferflop wird es leider deutlicher wie heillos die beiden überfordert sind. Spieler zu verpflichten, welche mit ihrem Verein abgestiegen sind, teilweise sogar einen Großteil dazu beigetragen haben, und einfach nur froh sind in dieser Gurkenliga spielen zu dürfen, ist jetzt nicht die große Kunst!
Was passiert mit Überschussen?
Da heißt es immer Altlasten…
Danke für eure Antworten und Einschätzungen. Das mit dem Gewinn der GmbH ist sehr interessant! Diese Frage sollte der Verein bzw. die GmbH wirklich mal beantworten. Wie viele Altlasten gab/gibt es denn überhaupt noch?

Zum "breiter Aufstellen": Was spricht denn - trotz GmbH - dagegen? Darf man in der GmbH nicht zu viele Ehrenamtliche beschäftigen? Ich kenne entsprechende Regelungen nicht, aber das soll wirklich nichts heißen. Das bedeutet für mich: man ist nicht gewillt die Verantwortung auf mehrere Schultern zu verteilen. Ich finde es erstaunlich, dass Erlbach und Buchbach da besser aufgestellt sind als wir.

Ich an Fenk's Stelle wäre um Unterstützung und Entlastung froh.
... als Ergänzung zum vorherigen Post hier ein Interview mit dem Mann aus Pipinsried:

https://www.fupa.net/news/pipinsried-im-...er-2939912

Also selbst dort sagt man "Die Kaderplanung im oberen Amateurbereich ist für einen allein nicht zu schaffen."

Lieber SV Wacker, nutzt die Möglichkeiten die vorliegen!
(19.04.2023, 07:55)zuschauer23 schrieb: [ -> ]Danke für eure Antworten und Einschätzungen. Das mit dem Gewinn der GmbH ist sehr interessant! Diese Frage sollte der Verein bzw. die GmbH wirklich mal beantworten. Wie viele Altlasten gab/gibt es denn überhaupt noch?

Zum "breiter Aufstellen": Was spricht denn - trotz GmbH - dagegen? Darf man in der GmbH nicht zu viele Ehrenamtliche beschäftigen? Ich kenne entsprechende Regelungen nicht, aber das soll wirklich nichts heißen. Das bedeutet für mich: man ist nicht gewillt die Verantwortung auf mehrere Schultern zu verteilen. Ich finde es erstaunlich, dass Erlbach und Buchbach da besser aufgestellt sind als wir.

Ich an Fenk's Stelle wäre um Unterstützung und Entlastung froh.

Nun, das Ehrenamt unterliegt grundsätzlich einer Gemeinnützigkeit, sprich vor allem in Vereinen, Stiftungen etc. Das kann auch in sogenannten gGmbHs der Fall sein, also karitativen Einrichtungen Kindergärten, Altenheimen o.ä.. Das Problem ist, dass die Fußball GmbH dies nicht ist, sondern eindeutig gewinnorientiert.
Wo muss denn der SV Erlbach gross Scouting betreiben? Die können nach Burghausen fahren und sich die Spieler aussuchen welche nicht in die 1. Mannschaft übernommen werden.
In Burghausen spielt die U19 in der Bayernliga. Wo spielt denn die U19 von JFG Holzland/Inn? Richtig in der Kreisliga. Zu den Vereinen die sich auch in Burghausen bedienen können
gehören auch der FC Töging, TSV Kastl oder SV Kirchanschöring. Deren U19-Mannschaften spielen quasi auch im Breitensport. Wenn die Jugendmannschaft von Burghausen im Land-
kreis in den höchsten Ligen spielen ist wirklich kein grosses Scouting nötig. Die Frage muss eher lauten warum die oben genannten Vereine nicht selbst schauen das sie mit ihren Ju-
gendmannschaften in entsprechend hohe Ligen kommen damit sie auch mal mehr Spieler aus dem eigenen Nachwuchs in die 1. Mannschaft übernehmen können. Aber das Geld spart
man sich lieber da man ja die Spieler aus Burghausen auf dem Silbertablett serviert bekommt. Das "Scouting" des TSV Buchbach verläuft ja schon fast seit Jahrzehnten nach dem selben
Schema, in dem man sich Jugendspieler direkt aus Burghausen holt oder ehemalige Wacker-Jugendspieler aus Töging oder wie zuletzt gesehen mit Ramstetter oder Manghofer aus
Erlbach holt. Das grosse "Scouting" dieser oben genannten Vereine läuft am Ende immer in Burghausen zusammen. Jetzt müsste sich nur der SV Wacker selbst mehr um seinen Nachwuchs
kümmern anstatt den Nachbarvereinen zu Aufstiegen zu verhelfen die sie ohne Spieler aus dem NLZ des SV Wacker nie geschafft hätten.
(20.04.2023, 11:57)DerFotograf schrieb: [ -> ]Wo muss denn der SV Erlbach gross Scouting betreiben? Die können nach Burghausen fahren und sich die Spieler aussuchen welche nicht in die 1. Mannschaft übernommen werden.
In Burghausen spielt die U19 in der Bayernliga. Wo spielt denn die U19 von JFG Holzland/Inn? Richtig in der Kreisliga. Zu den Vereinen die sich auch in Burghausen bedienen können
gehören auch der FC Töging, TSV Kastl oder SV Kirchanschöring. Deren U19-Mannschaften spielen quasi auch im Breitensport. Wenn die Jugendmannschaft von Burghausen im Land-
kreis in den höchsten Ligen spielen ist wirklich kein grosses Scouting nötig. Die Frage muss eher lauten warum die oben genannten Vereine nicht selbst schauen das sie mit ihren Ju-
gendmannschaften in entsprechend hohe Ligen kommen damit sie auch mal mehr Spieler aus dem eigenen Nachwuchs in die 1. Mannschaft übernehmen können. Aber das Geld spart
man sich lieber da man ja die Spieler aus Burghausen auf dem Silbertablett serviert bekommt.

Danke für deine Antwort, aber ich finde diese geht komplett am aktuellen Thema vorbei. Kein Mensch hat hier die Jugendarbeit kritisiert und ich finde, dass hier der SV Wacker auch vieles sehr richtig macht. Die Kritik richtet sich an die Verantwortlichen der ersten Mannschaft und auch da ist dein Vorwurf den anderen Vereinen gegenüber nicht wirklich zutreffend. Wenn ich das richtig überblicke, dann sind aus der aktuellen Erlbacher Mannschaft lediglich zwei Spieler direkt von Wacker nach Erlbach gegangen. Und davon ist auch lediglich Hahn Stammspieler. Dass einige Spieler vor Jahren mal in Burghausen aktiv waren - das kannst du fast gar nicht verhindern in unserer Region. Ein absolutes Qualitätsmerkmal unseres SVW! Dennoch schätze ich dann die Arbeit der Erlbacher hoch ein - die Spieler im Umkreis muss man auch erstmal im Blick behalten, im Kontakt bleiben und ein erfolgreiches Konzept entwickeln. 

Eigentlich möchte ich mich selbst korrigieren, ich kritisiere nichtmal. Ich finde nur, dass man sich in der sportlichen Leitung breiter aufstellen sollte. Die Ansprüche des SVW sollten höher sein, als die von Buchbach und Erlbach. Also ist es doch legitim, dass ich glaube, dass Fenk überfordert ist. Unser Scouting Bereich für die erste Mannschaft sollte sich eben nicht nur auf die Region beschränken. Ich glaube, dass viele unserer externen Neuzugänge schlichtweg einfach angeboten werden und man zuschlägt. Fundiertes Wissen über die einzelnen Spieler ist glaube ich nicht wirklich vorhanden. Ich mache Fenk da auch keinerlei Vorwürfe. Allein die Abwicklung von Transfers, entsprechende Gespräche und Organisation drumherum ist enorm aufwändig. Es würde doch dann nicht schaden, wenn eine zweite oder auch dritte Person einen Spielerkandidatenkreis zusammenstellt und diese über einen längeren Zeitraum beobachtet. Unsere Zugänge aus der Region sind dann wohl oft auch eher auf unseren jeweiligen aktuellen Trainer zurückzuführen. 

In meinem Absatz steht oft "glaube" oder "würde/könnte" - weil ich es nicht besser weiß. Daher auch meine Frage hier im Forum. Mein Eindruck ist, dass die Verantwortlichen für die jeweilige erste Mannschaft (ACHTUNG: NICHT der Jugendmannschaften) in Erlbach und Buchbach professioneller Arbeiten als bei uns. Einfach weil man breiter aufgestellt ist. Oder auch besser gesagt: Professioneller aufgestellt sind. Beschreibt es glaube ich besser. 

Dass man in einer GmbH nicht ehrenamtlich arbeiten darf ist mir neu. Das ist dann auch eine realistische Begründung.
In bin nicht der Meinung das der Nachwuchs von SV Wacker Burghausen am Thema vorbeigeht. Wenn ich schon regionalligataugliche Spieler im Nachwuchsbereich
habe warum sollte ich dann noch mehrere Scouts durch die Lande schicken um Spieler nach Burghausen zu holen. Das ist doch völlig unnötig. Und das jetzt viele
Spieler in der Regionalliga in Buchbach oder in der Bayernliga in Erlbach oder Kirchanschöring spielen die davor in Burghausen gespielt haben und denen man das
nicht zugetraut hat in höheren Ligen zu spielen zeigt ja das man Spieler im Nachwuchs hat die Regionalliga spielen können. Dafür brauche ich keine teure Scouting-
abteilung. Und das die Ansprüche von Burghausen andere sein sollten wie in Buchbach oder Erlbach sehe ich nicht. Vielleicht denkt Wacker sie wären noch 2.Liga/3. Liga
aber da sind wir nicht. Und wenn ich nicht in der Lage bin Spieler zu holen die Verträge unterschreiben so das ich bei einem Wechsel etwas verdiene sondern stattdessen
sogar Verträge der Spieler unter fadenscheinigen Begründungen auflöse dann kann ich auch nicht den Anspruch haben höher wie Regionalliga zu spielen.
Seiten: 1 2 3